„Was sind wir?“
Werkstätten für behinderte Menschen
sind gemeinnützige Dienstleistungseinrichtungen für diejenige Bevölkerungsgruppe mit Behinderung, die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbstätig sein kann. Sie stehen Erwachsenen mit geistigen, psychischen und schweren körperlichen Behinderungen offen.
Werkstätten für behinderte Menschen
erbringen Eingliederungsleistungen. Das sind berufsbildende und persönlichkeitsfördernde Maßnahmen, die pädagogische, therapeutische, soziale, psychologische, pflegerische und medizinische Dienste umfassen.
Ziel ist es, die individuelle Leistungsfähigkeit der behinderten Erwachsenen zu entwickeln, wiederzugewinnen und so zu erhöhen, dass sie entweder in der Werkstatt ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen oder sogar ins Erwerbsleben eingegliedert werden können.
Werkstätten für behinderte Menschen
leisten eine gezielte und wirksame Förderung. Jedem behinderten Erwachsenen mit Anspruch auf Werkstattförderung wird nach dem Eingangsverfahren eine zweijährige berufliche Förderung im Berufsbildungsbereich und anschließend ein angemessener Beschäftigungsplatz angeboten. Es ist unsere vorrangige Aufgabe, jedem behinderten Beschäftigten durch individuelle Hilfe die Teilnahme am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit.
Werkstätten für behinderte Menschen
unterstützen den Eingliederungsprozess durch soziale Fachdienste (Sozialpädagogen, Psychologen, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Ärzte). Auch Angebote wie z.B. Unterricht im Lesen, Rechnen, Schreiben oder Hilfen durch Sport und Gymnastik bis hin zu hauswirtschaftlichen Kursen gehören zum Dienstleistungsspektrum unserer Werkstätten.